Kfz-Versicherung
Autokosten senken
Hamburg. Nur noch bis 30. November: Wer nächstes Jahr seine Autokosten senken möchte, sollte die Kfz-Versicherung bis Ende November kündigen.
Noch nie war es so einfach unter den gut 80 Kfz-Versicherern die günstigste auszuwählen. Denn: Neben örtlichen Maklern bieten zahlreiche Online-Portale Verbrauchern Finanzrechner an - von asuro, über pecupool, firsteuropa bis hin zu Geld.de. Allerdings sind die Rechner nicht gleich gut. Manche bieten nur wenige Tarife. Ein möglichst breites Spektrum möchte beispielsweise der Kfz-Vergleichs-Rechner von geld.de abdecken.
Worauf auf jeden Fall geachtet werden sollte: 250.000 Autounfälle mit Tieren passieren jährlich in Deutschland. In der Regel ist nur "Haarwild" versichert (Rehe, Wildschweine etc). Besser: Die teurere Option, "Versicherung des Zusammenstoßes mit Tieren aller Art" absichern.
Auch bei "Grobe Fahrlässigkeit" sollte nicht gespart werden. Fährt jemand bei Rot über die Straße, verursacht einen Unfall, sind privat oft Tausende Euros fällig. Mit ein wenig Mehrbeitrag ist "Grobe Fahrlässigkeit" abgedeckt.
Auch Urlaub-Mietautos sind häufig unterversichert. Grund: Dort abgeschlossene Teil- oder Vollkaskoversicherungen reichen regelmäßig nicht, Schaden zu begleichen. Lösung: Die "Mallorca-Deckung" sollte in der eigenen deutschen Kfz-Versicherung berücksichtigt sein.
Wichtig: Kfz-Versicherungen sind regional unterschiedlich teuer. Deshalb rechnete das Verbraucherportal geld.de in mehr als 40 deutschen Städten aus, was eine Kfz-Versicherung beispielsweise für eine 24-Jährige Frau aus Frankfurt, Osnabrück, München, Erfurt oder Hamburg kosten würde. Derzeit bezahlt sie 420,53 Euro jährlich. Laut geld.de würde aber zum Beispiel die DEVK bei gleicher Leistung 227,38 Euro berechnen (Tarif: K-Aktiv / Wenigfahrer), die VHV 324,81 Euro (Tarif: Klassik-Garant). Deshalb: Versicherungsvergleiche lohnen sich immer.
(ots / geld.de)
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